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Leben & Besitz

Der September gehört dem Meer: warum Küstenbewohner nach der Saison urlauben

Wer an der Küste lebt, kennt den Plan: Juli und August gehören den Gästen, der September den Einheimischen. Das Meer hält dann seine Sommerwärme, die Luft brennt nicht mehr, und die Strände kehren zum Maßstab des Ortes zurück.

1 Min. Lesezeit2 Quellen

Die Physik des warmen Septembers

Die Klimatologie der Adria zeigt, dass das Meer den ganzen Sommer Wärme sammelt und Ende August, Anfang September am wärmsten ist, also nach dem Gipfel der Lufttemperaturen.1

Zugleich werden Hitzewellen, die der Wetterdienst gesondert verfolgt, im September seltener, die Tage tragen also Sommermeer ohne Sommerglut.2

Wie sich der Alltag ändert

Das Baden kehrt in die Morgen- und Nachmittagsstunden zurück, ohne Suche nach dem Handtuchplatz, und die Abende werden frisch genug für den langen Gang über die Riva.1

Die Einheimischen nennen diesen Monat ihren Sommer: dasselbe Angebot, weniger Warten, und ein Meer, das wärmer ist als im Juni.1,2

Wie lange es hält

An der südlichen Adria hält das angenehme Baden bis Mitte Oktober, im Norden schließt die Saison früher, und die ersten stärkeren Winde entscheiden meist.1

  • Klimareferenzen je Region: auf den Seiten des Wetterdienstes.1
  • Hitzewellen-Ankündigungen im Sommer: auf denselben Seiten.2