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Markt & Daten

Kleinere Haushalte, gleiche Fläche: die leise Verschiebung der Nachfrage

Die Bevölkerungsstatistik hält einen Trend fest, den der Markt erst mit Verzögerung spürt: Haushalte werden immer kleiner. Wo statt vier Personen zwei wohnen, ändert sich auch, welche Grundrisse gesucht werden.

1 Min. Lesezeit2 Quellen

Was die Zensusdaten sagen

Das Statistikamt führt in seinen Bevölkerungsreihen auch die Zusammensetzung der Haushalte, und die langfristige Richtung ist klar: Der durchschnittliche Haushalt hat immer weniger Mitglieder.1

Neben dem Zensus verfolgt die Haushaltsbefragung, wie Haushalte leben und ausgeben, beide Bilder lassen sich also zusammen lesen.2

Wie sich das auf Wohnungen überträgt

Ein kleinerer Haushalt heißt nicht unbedingt kleinere Wohnung, sondern eine andere: zwei Schlafzimmer statt drei, eine Arbeitsecke statt des Kinderzimmers, ein größerer Wohnraum statt einer Reihe kleiner Zimmer.1

Gebäude, die für Familien mit mehreren Kindern gebaut wurden, tragen deshalb oft Grundrisse, die umgebaut werden, eine Arbeit, die in Anzeigen als komplett adaptiert erscheint.1,2

Wem diese Zahl hilft

Wer zwischen zwei ähnlichen Wohnungen wählt, kann fragen, welche von beiden zu den Haushalten passt, die die Statistik heute verzeichnet, denn solche Käufer sind auch die zahlreichsten.1

  • Die Reihen zu Bevölkerung und Haushalten sind auf den Statistikseiten öffentlich.1
  • Die Verbrauchsbefragung läuft kontinuierlich und ist auf den Seiten des Amts beschrieben.2